Hunde aller Größen, Rassen oder Abstammungsnachweise können an den Kursen bzw. Prüfungen teilnehmen. Die Betreuung übernehmen gut ausgebildete, geprüfte Trainer und Kursleiter. Die Kurse finden im Frühjahr und im Herbst statt. Der Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich!

Mehr Wissen vom Hund vor der Ausbildung

Der beste Ausbilder vermag einen Hundeführer nicht zu helfen, wenn der Hundeführer nicht vor Beginn der Ausbildung richtig für seine Aufgabe aufgebaut worden ist. Jede Leistung vom Hund, im Zusammenwirken mit dem Menschen, liegt nicht nur in seinen Erbanlagen, sondern im hohen Maß auch von der Angewöhnung an die künftige Umwelt und von der Sozialisierung mit Mensch und Tier, und zwar von frühester Jugend an (5. - 12. Lebenswoche). Aus diesen Gründen soll man sich schon möglichst bald an fachlich ausgebildetes Personal wenden, um mögliche Fehler zu verhindern. Denn einmal eingeschlichene Fehler sind in einem Alter von 1 Jahr oder mehr, wieder sehr schwer auszumerzen. 

Verhältnis Mensch und Hund

Zum größten Teil herrscht immer noch die Meinung vor, man habe dem Hund dies oder das „beizubringen“ . Der Hund wird dabei als Schüler betrachtet, der Hundeführer oder Besitzer als Lehrer. Jedoch hat der Hund nicht die Fähigkeit, ein Schüler im menschlichem Sinne zu sein und dem angehenden Hundeführer fehlen meist die Kenntnisse, um Lehrer sein zu können. Diese Zeilen wenden sich deshalb radikal von diesem vermeintlichen „Lehrer-Schüler-Verhältnis“ ab, das zu so vielen Missverständnissen und Misserfolgen führt. Sie müssen versuchen den Hund als das darzustellen, was er in Wirklichkeit ist. „Ein andersartiger Partner mit hervorragenden Talenten, die menschliches Vermögen zum Teil weit übersteigen“ . Der Hundeführer muss lernen, sich seinem Hund verständlich zu machen, das heißt seine „Sprache“ zu sprechen. Dies setzt voraus, sich in die Verhaltensweisen seines Hundes hineinzudenken. In diesem Vorgang liegt die Schwierigkeit, aber auch der Reiz, der Beschäftigung mit dem Hund.